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Haartransplantation Köln - Die Technik

Die Planung der Behandlung ist bereits bei der Voruntersuchung festgelegt worden. Ihr Behandlungstag gestaltet sich wie folgt:

Sie kommen entspannt in unsere Fachklinik in Köln-Zentrum. Ein leichtes Frühstück ohne Kaffee ist erlaubt, 24 Stunden vor dem Eingriff sollten Sie keinen Alkohol trinken. Blutverdünnungsmittel oder aspirinhaltige Medikamente dürfen zwei Wochen vor der Behandlung nicht eingenommen werden.

Die für die Haartransplantation wichtigen Bereiche auf Ihrer Kopfhaut werden zunächst markiert. Hierbei wird, abhängig von Ihrer Gesichtsform, die Ideallinie für den Haaransatz gestaltet. Diese Festlegung trifft der Chefarzt, der über 16 Jahre internationaler Erfahrung in der Haartransplantation verfügt, mit Ihnen gemeinsam.

Als nächstes erfolgt die Entnahme der Haare vom Spenderbereich/Haarkranz. Die bei uns verwendete Methode nennt sichFollicular Units Transplantion. – FUT.

Es gibt zwei Möglichkeiten, diese Haarwurzeleinheiten für die Haartransplantation zu gewinnen:

a) die „Streifenmethode“

Bei dieser Methode wird aus dem hinteren Kopfbereich - donor area, Spendebereich - ein Hautstreifen mit Haarwurzeleinheiten entnommen. Hierbei sind wegen der grossen Elastizität der Kopfhaut keine Narben zu befürchten. Diese Hautstreifen werden von drei bis sechs speziell ausgebildeten Krankenschwestern bearbeitet: Die neueste Generation tridimensionaler 3D-Mikroskope ermöglicht die schnelle und genaue Entnahme der Haarwurzeleinheiten, so dass praktisch keine Haarwurzel verloren gehen kann. Durch diese schonende Präzisionsarbeit gelingt es uns in Einzelfällen auch einzelne Haare - die sogenannten Micrografts - für den Haareinsatz zu gewinnen.

b) Die Pflückmethode - Follicle Unit Extraction, FUE

Hierbei werden vom hinteren und seitlichen Kopfbereich einzelne Haarwurzeleinheiten mit einem Präzisionsinstrument „gepflückt“. Dazu müssen diese Kopfbereiche vorher sehr kurz geschnitten werden.

Bei beiden Methoden handelt es sich um wissenschaftlich standardisierte Methoden, die unter örtlicher Betäubung und somit schmerzfrei durchgeführt werden.

Die Wahl der Methode hängt von den individuellen Gegebenheiten ab. Auch eine Kombination der beiden genannten Entnahmemethoden ist möglich.

 

Die Verpflanzung / Transplantation der Haare:

Damit der Doktor entscheiden kann, wie die Haare im Zielbereich eingesetzt werden sollen, müssen diese auf ihre Beschaffenheit, also auf Länge, Dicke, Glätte oder Locken hin analysiert werden. Hierbei können verschiedene Techniken angewandt werden:

Um die sogenannten Nester - situ - für die neuen Haare anlegen zu können, werden

  • Mikro-Bohrer, 0,7mm: Löchermethode
  • kleine Mikroskalpells: slits-methode
  • oder Laser: Lasermethode

zum Einsatz kommen.

 

Anzumerken ist, daß die Lastermethode nur noch seltenst, und in außergewöhnlichen Fällen angewendet wird.

Jede dieser Methoden erfolgt wie gehabt unter örtlicher Betäubung und dadurch schmerzfrei. Entscheidend für die Auswahl sind neben medizinischen Aspekten auch ästhetische: Schließlich soll sich das neu eingesetzte Haar mit dem angrenzenden bestehenden Haar perfekt ergänzen.

Hierzu müssen der Einsatzwinkel, die Tiefe und vor allem die Dichte, ca. 25-70 FU-Wurzeleinheiten pro quadrat-cm, berücksichtigt werden. Sehr wichtig ist die Kreation der Ideal-Haareinsatzlinie mit Hilfe des Micrograft.

Es handelt sich hierbei um mikrochirurgische Arbeit, die sich im Bereich von 1/10-Millimetern bewegt. Diese Arbeit wird mit höchster Präzision ausgeübt, so das wir für Sie das beste Ergebnis erzielen. Damit Sie mit neuem Selbstbewusstsein sicher in die Zukunft gehen können.

 

Verband – ja oder nein?

 

Die Meinungen führender Spezialisten tendiert zu dem Anlegen eines Kopfverbands für die Dauer von 12 Stunden.

Am nächsten Tag erfolgt eine medizinische Haarwäsche und Nachkontrolle. Im Regelfall können Sie unmittelbar hiernach Ihre gewohnten Tätigkeiten wieder aufnehmen.

Ab dem darauffolgenden Tag müssen Sie Ihr Haar zwei Wochen lang täglich waschen. Ein ganz normales Haarwaschmittel ist hierzu mehr als ausreichend.

In den nächsten Wochen fallen die neu verpflanzten Haare bei ca. 90% der Menschen wieder aus: Dies ist ein natürlicher Vorgang - telogen effluvium - der Sie nicht beunruhigen sollte.

Nach etwa 3 Monaten fangen die gefestigten Haarwurzeln an, neue Haare zu produzieren. Den Erfolg kann man nach etwa sechs Monaten sehen, wenn die Haare schon eine gewisse Länge und Dicke erreicht haben.